GIESSEN – Voll gesperrt war dieser Tage die Start- und Zielgerade des Radrennens „Rund um das Stadttheater“ in Gießen: Schutt und schweres Gerät bestimmten das Bild auf der Johannesstraße.

Unter Bergen von Staub und Steinen begraben war dieser Tage die Gießener Johannesstraße, die einmal im Jahr zur Zielgerade des Radrennens „Rund um das Stadttheater“ wird.
Radsportfreunde dürften bei diesem Anblick sofort fragend an die diesjährige Austragung gedacht haben. Ein Gebäude des Seniorenzentrums Johannesstift an der Johannesstraße wurde abgerissen – Schutt und Baumaschinen nahmen die volle Fahrbahn ein.
Keine Gefahr für Renntag erwartet
Doch das Ausmaß der Bauarbeiten war nur temporär. Inzwischen ist das gröbste Material abtransportiert und die Johannesstraße wieder befahrbar. Parallel ist der Bau des neuen Gebäudes in vollem Gange. Ein Bauzaun sperrt noch den Gehweg ab, der an dieser Stelle auf die Fahrbahn verlegt wurde und damit einen „Schlenker“ auf der Start- und Zielgeraden darstellen würde, wenn das Radrennen „Rund um das Stadttheater“ am 14. September steigt.
Anders als beim Radrennen „Rund um die Europawoche“ in Hungen (wir berichteten) dürfte diese Baustelle die Austragung des Radrennens nicht gefährden. Die Arbeiten lägen voll im Zeitplan heißt es von den Verantwortlichen und auch bei der ausrichtenden RSG Gießen und Wieseck ist man sich sicher, eine Lösung zu finden, wenn es erforderlich sei. (sd)
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Stephan Dietel
Er wohnt im Gießener Ortsteil Rödgen und legte im Jahr 2001 mit Erlebnisberichten über selbst gefahrene Radrennen den Grundstein. Mit großem Interesse am Radsport und am Journalismus entwickelt er mit seinem Team die Radsportnachrichten aus Mittelhessen immer weiter.